Hände weg von den Krippen- und Kitabeiträgen!

Die geplante Erhöhung der Krippen- und Kitabeiträge ab 2027 wird Familien in Magdeburg spürbar belasten. Unterschreibe jetzt den offenen Brief an die Magdeburger Oberbürgermeisterin und setze ein Zeichen gegen die Beitragserhöhung.


Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Borris,

Sie planen, die Beiträge für Krippe und Kita ab 2027 deutlich zu erhöhen. Für bestimmte Betreuungsumfänge bedeutet das rechnerisch eine Steigerung um 44 Prozent. Und auch in den Folgejahren sind weitere Erhöhungen vorgesehen. [1]

Wir halten das für den falschen Weg. Für viele Familien bedeutet es eine spürbare Mehrbelastung. Konkret: Folgt der Stadtrat Ihrem Plan, müssen Familien bei einem zehnstündigen Krippenplatz rund 800 € mehr bezahlen pro Jahr, bei einem zehnstündigen Kitaplatz rund 422 € pro Jahr.

Familien müssen ohnehin mit steigenden Kosten für Wohnen, Energie, Lebensmittel und Mobilität umgehen. Wenn am Monatsende immer weniger übrig bleibt, trifft es häufig zuerst genau die Dinge, die Kindern Teilhabe ermöglichen: den Sportverein, Musikunterricht, Freizeitangebote oder gemeinsame Unternehmungen.

Familien sind keine Sparposten. Kinderbetreuung ist kein Luxus. Krippen und Kitas sind ein zentraler Teil unserer sozialen Infrastruktur. Sie ermöglichen Bildung, Teilhabe und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bezahlbare Kinderbetreuung ist deshalb nicht nur eine Frage der Familienpolitik, sondern auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Familien dürfen nicht zur einfachen Lösung für die Haushaltsprobleme der Stadt werden. Wir wissen, dass Magdeburg vor schwierigen finanziellen Entscheidungen steht. Aber Konsolidierung bedeutet nicht nur, Einnahmen zu erhöhen. Sie bedeutet auch, Prioritäten zu setzen.

Wir fordern:

  1. Keine Erhöhung der Krippen- und Kitabeiträge 2027 und in den Folgejahren.
  2. Die Geschwisterregelung muss erhalten bleiben. Entlastungen für Familien mit mehreren Kindern dürfen nicht gestrichen werden.

Frau Oberbürgermeisterin Borris, nehmen Sie Abstand von diesen Plänen und stellen Sie sich an die Seite der Familien. Gemeinsam sagen wir: Hände weg von den Krippen- und Kitabeiträgen!

[1] MDR: Entwurf für Haushaltsplan: Magdeburg plant deutliche Erhöhung der Kita-Beiträge

Magdeburg nach der Wahl

Liebe Magde­bur­ge­rinnen, liebe Magde­burger, das Wahler­gebnis ist bitter, daran gibt es nichts schön­zu­reden. Das starke Ergebnis der AfD ist eine ernste Zäsur. Die Erleich­terung darüber, dass wir trotz schlechter Prognosen weiter im Landtag vertreten sind, tritt dahinter deutlich zurück. Wir … Weiter­lesen

0
Start in den Haustür­wahl­kampf

Es geht los: Haustür­wahl­kampf. Raus aus dem Büro, rein in die Stadt­teile, direkt ins Gespräch mit den Menschen vor Ort. Zuhören, disku­tieren, Anliegen mitnehmen. Genau darum geht’s. Wir freuen uns auf viele Begeg­nungen in den nächsten Wochen!

0
1. Mai in Magdeburg

Ob auf dem Alten Markt, in der Käseglocke oder im Stadtpark: strah­lender Sonnen­schein und fröhliche Gesichter. Der Tag der Arbeit ist mehr als ein Feiertag, er steht für Solida­rität, Respekt und gute Arbeit für alle. Wer dieses Land am Laufen … Weiter­lesen

0
SPD Magdeburg wählt neuen Stadt­vor­stand und spricht sich gegen neue Mindest­schü­ler­zahlen für Grund­schulen, Sekundar- und Gemein­schafts­schulen im Schul­gesetz aus

Der SPD-Stadt­­­verband hat am Samstag seinen Stadt­par­teitag durch­ge­führt und einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde der bisherige Vorsit­zende Falko Grube im Amt bestätigt. Der 47jährige erhielt 87 Prozent der Stimmen. Er bedankte sich für das Vertrauen: „Jetzt können wir mit … Weiter­lesen

0
SPD Frauen Magdeburg übergeben diesjäh­rigen „Weihnachts­ka­lender“ an das Kinder- & Famili­en­zentrum EMMA des Spiel­wagen e.V.

Im Jahr 2013 haben die SPD Frauen in Magdeburg die Aktion „Weihnachts­ka­lender“ ins Leben gerufen. „Wir wollten sozialen Einrich­tungen, ihren Mitar­bei­tenden und insbe­sondere den von ihnen beglei­teten Klient*innen zum Weihnachtsfest eine kleine Freude bereiten“, sagt Sarah Schulze, Stadt­ver­bands­vor­sit­zende der SPD … Weiter­lesen

0