Die Anzahl der Neueintritte in den SPD-Stadtverband Magdeburg hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich vergrößert. Waren im gesamten Jahr 2016 31 Neumitglieder in die Magdeburger SPD eingetreten, bekamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits 33 neue Genossinnen und Genossen ihr Parteibuch. Somit sind im ersten Viertel des Jahres 2017 mehr Menschen in die SPD eingetreten als 2016 insgesamt.

SPD-Stadtverbandschef Falko Grube freut sich, dass auch die Magdeburger SPD vom Schulz-Effekt profitiert. „Der Zusammenhang mit der Nominierung von Martin Schulz ist augenfällig und wird von den Neumitgliedern auch immer wieder genannt.“ Bundesweit sind seit Beginn des Jahres etwa 15.000 neue Mitglieder in die Partei eingetreten. 40 Prozent der Neumitglieder sind jünger als 35 Jahre.

Ein weiterer Beweggrund für die Eintritte sei das Aufkommen demagogischer Bewegungen in Europa und den USA. „Viele sagen, der Sieg von Trump und der Brexit waren der Anstoß zu sagen: ‚Ich will etwas machen!‘ Das ist ein gutes Zeichen“, so Grube. „Nicht nur für die SPD, sondern für die Demokratie insgesamt.“